SALLE PRIVÈE - Corinna, Gabriela & Róza for ©NACHBARIN,                                                               photography: Anna Breit

SALLE PRIVÉE – MOTHER’S CHOICE 

SALLE PRIVÉE – MOTHERS’ CHOICE – ist eine hybride Kulturinitiative, die Kunst und Mode als Brücke nutzt, um feministische Themen in die Öffentlichkeit zu tragen.

Freitag, 27. November 2026  
Samstag, 28. November 2026

OTTO WAGNER AREAL, Pavillon 9 
Baumgartnerhöhe 1, 1140 Wien

Infos unter https://www.nachbarin.net

Parcours. Installation. Ausstellung.
im Rahmen von ‚16 Tage gegen Gewalt an Frauen‘.
Die zweite Ausgabe von SALLE PRIVÉE schafft einen künstlerischen und gesellschaftlichen Resonanzraum für die Themen Kinderwunsch und Schwangerschaft, Geburt und Fürsorge, aber ebenso Überforderung, Verlust, Schwangerschaftsabbruch, finanzielle Abhängigkeit, institutionelle und medizinische Erfahrungen und die Frage, wie viel Unterstützung Mütter tatsächlich erhalten.

In den ehemaligen Klinikräumen öffnen Künstler:innen Räume, die Mutterschaft und alles rundherum sichtbar machen. Sie brechen über ihre Kunst Tabus und alte Narrative über Mütter und auch die, die keine sind.

Mit Violetta Parisini, Birgit Stöger, Doris Uhlich, Eva Petrič, Lena Fankhauser, Anouk Lamm Anouk, Anna Riess, Gabriela Weselak, Gina Mattiello, Veronika Schubert und weiteren künstlerischen Positionen.


Geführte Touren – Tickets erforderlich​
Fr 27.11., 17:30, 19:30

Sa 28.11., 17:30, 19:30



TALK MIT MARIA RÖSSLHUMER
Sa 28.11., 15:30-17:30
 – Eintritt frei
Politikwissenschaftlerin und Frauenrechtlerin Mag. Maria Rösslhumer spricht über persönliche Erfahrungen, gesellschaftliche Realitäten und (Mütter)Frauenrechte. Ein Raum für Austausch, Perspektiven und Stimmen, die gehört werden müssen. 


​​​Initiative, Konzept & Künstlerische Leitung: Daniela Bittner-Nightingall
Fotos: Anna Breit

SATZBAU

Ende 2025 wurde ein neuer Gebäudekomplex an der FH Vorarlberg in Dornbirn eröffnet. Den Kunst-und-Bau-Wettbewerb des Landes Vorarlberg gewannen die drei Projekte von Mathias Garnitschnig, Bernhard Garnicnig und Veronika Schubert. 

Projekt Satzbau: Grundlage ist ein über viele Jahre hinweg sorgfältig aufgebautes Archiv aus mittlerweile mehr als 6000 Zeitungsüberschriften.
26 Zeitungsüberschriften wurden in der exakten Typografie des jeweiligen Ursprungsmediums über das gesamte Campusgelände verteilt auf unterschiedliche Weise in die Architektur integriert: in eine Stahlwand eingelassen oder in Betonstufen gegossen, gemalt und geklebt – subtil oder großflächig.

Passend zum Bildungskontext kreist die Arbeit um die Themen Lernen, Neugier und Reflexion. Sie lädt dazu ein, eingefahrene Denkmuster zu hinterfragen, kritisch zu sein und neue Perspektiven einzunehmen.

Es entstanden zudem eine Postkartenserie (26 Motive, gebündelt), sowie Plakate (59,4 x 84,1 cm). Bitte um kurze Rückmeldung bei Interesse.

BESONDERER DANK AN
Kulturabteilung Land Vorarlberg – Susanne Fink
Fachhochschule Vorarlberg – Heidrun Schöch und Andreas Naujokat
Cukrowicz Nachbaur Architekten – Philipp Schertler und Roland Gmeinder
Assistenz: Tina Rhomberg und Pascale Osterwalder

Öffentlich zugänglich zu den Öffnungszeiten der FH seit 8.11.2025

GRUNDSÄTZE

Spuren einer Vordenkerin –
Johanna Dohnal in Augmented Reality 
Oder: Aus taktischen Gründen leise zu treten,
hat sich noch immer als Fehler erwiesen

Eine feministische Augmented Reality-Intervention im öffentlichen Raum anlässlich 25 Jahre Animationsfilmfestival Tricky Women Tricky Realities

Einladungskarte
Link zum Projekt / Tricky Women
Augmented Reality Objekt >> von überall aus am Smartphone/Computer ansehen!

Beteiligte Künstlerinnen: Eni Brandner, Kris Hofmann, Susi Jirkuff, Nayeun Park, Veronika Schubert und Anna Vasof

Für den Projektbeitrag GRUNDSÄTZE dient Veronika Schuberts Zeitungsüberschriften-Archiv als Basis. Die Sätze kreisen um die Themenbereiche Feminismus, Rollenbilder und gesellschaftliche Position von Frauen. Zeitungsüberschriften, die aus der Ich-Perspektive formuliert sind, werden als digitale Denkmäler genützt. 
Die Installation lädt zur Reflexion über Gleichberechtigung ein und verdeutlicht, wie Medien Wahrnehmung prägen.


3D Support: Oktogon / Sebastian Konzett
Ein Projekt von Tricky Women Tricky Realities (Culture2Culture) in Kooperation mit Systemkunst KG / Artificial Museum, der Bezirksvorstehung Mariahilf, dem Johanna Dohnal Archiv, der AHS Rahlgasse und dem Top-Kino.

Ermöglicht von KÖR | Kunst im öffentlichen Raum Wien und mit Unterstützung des Zukunftsfonds der Republik Österreich.

Kunstankäufe des Landes Vorarlberg (2022-2024)

199 Seiten, 20 × 29,7 cm
Bucher Verlag
15,00 Euro
ISBN 978-3-99018-736-4

Die Publikation präsentiert die Neuzugänge der Sammlung zeitgenössischer Kunst des Landes Vorarlberg aus den Jahren 2022 bis 2024. In Zusammenarbeit mit der Kulturabteilung des Landes, dem vorarlberg museum und der Galerie allerArt Bludenz versammelt der Band jene Werke, die von den Ankäuferinnen Andrea Fink und Isabella Marte ausgewählt wurden.

Insgesamt wurden Arbeiten von 55 Künstlerinnen für die Landessammlung erworben. Mit dem Abschluss ihrer Funktionsperiode erscheint nun ein umfangreiches Werk, das nicht nur die Werke dokumentiert, sondern auch vertiefende Einblicke in die Hintergründe der künstlerischen Positionen gibt.

Erhältlich unter info@vorarlbergmuseum.at, im Museumsshop, über den Verlag und in ausgewählten Buchhandlungen